Günnigfelder braucht Überplanung

Schlaglöcher, fehlende Markierungen, und unübersichtliche Verkehrssituationen durch parken auf der Fahrbahn. Das ist alltägliche Realität auf der Günnigfelder Straße.

Sebastian Pewny, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Stadtrat, möchte das ändern und fordert eine vollständige Überplanung der Straße: “Die Günnigfelder Straße ist in einem sehr schlechten Zustand und durch ihre unübersichtliche Bauart gefährlich für Radfahrer. Mit dem Abschluss des Baus der Ortsumgehung Günnigfeld sollte die Günnigfelder Straße eigentlich aus dem Vorbehaltsnetz gestrichen und verkehrlich durch Überplanung beruhigt und baulich verändert werden. Dieses Versprechen ist die Stadtverwaltung uns noch schuldig. Kurzfristig schlage ich daher vor die Günnigfelder Straße zwischen dem Kreisverkehr an der Osterfeldstraße und dem Aschenbruch auf Tempo 30 zu reduzieren und an der neuen Kindertagesstätte zwei Querungshilfen einzubauen.”

Oliver Buschmann, stv. Bezirksbürgermeister in Wattenscheid, begrüßt diesen Vorschlag: “Mein Kollege hat die Situation in Günngfeld richtig erfasst und einen sinnvollen Vorschlag unterbreitet. Eine Temporeduzierung auf der Günnigfelder schafft nicht nur mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer sondern reduziert auch den Verkehrslärm für die zahlreichen Anwohner. An der neu entstandenen Kita fehlt eine Fahrbahnmarkierung und Parkplätze sind dort auch kaum vorhanden. Das dort mit Tempo 50 vorbeigerauscht werden kann, während eltern in zweiter Reihe parken und ihr Kind im halbdunkeln in die Kita bringen darf kein Zustand sein. Tempo 30 ist hier also aus mehreren Gründen unbedingt erforderlich.”

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