Wattenscheider Grüne an Ökoprojekt interessiert!

Am vergangenen Samstag berichtete die WAZ von der Idee eine Bürgerinitiative auf der geplanten Fläche für den Autohof an der Hansastraße zusammen mit dem Verein “Emscherfreunde e.V.” einen Auenwald zu errichten.
Die Wattenscheider GRÜNEN befürworten diese ausdrücklich.

Sebastian Pewny, Wattenscheider Ratsherr und stv. Vorsitzender des Bochumer Umweltausschusses meint: “Die Idee der Renaturierung durch Aufbau eines Auenwaldes hat großen Charme. Die vorgesehene Fläche an der Hansastraße ist bereits eine Ausgleichsfläche für das Westkreuz. Wenn es hier zur Versiegelung für die Schaffung eines Autohofes kommt müsste die Fläche ohnehin doppelt kompensiert werden. Ein entsprechender Beschluss aus dem Planungsausschuss ist bisher nicht umgesetzt und als Wattenscheider GRÜNE bezweifeln wir, dass dies in notwendiger räumlicher Nähe überhaupt gelingen kann. Das Projekt Autohof an der Hansastraße scheitert bereits an den umweltpolitischen Auflagen. Die Verwaltung und der Investor haben bisher keine Ausgleichsmaöglichkeiten aufzeigen können.”

Hans Bischoff, stv. Bezirksbürgermeister in Wattenscheid unterstreicht: “Das wir in der Nähe zur Autobahn einen Autohof brauchen ist unbestirtten. Allein die unzähligen LKW, welche besonders an Wochenenden im Wattenscheider Stadtgebiet allerorts parken untermauern dies. Die konkrete Stelle ist allerdings nicht optimal und es wird immer deutlicher, dass die ökologischen Auswirkungen nicht mehr vertretbar sind.”

Die Wattenscheider GRÜNEN lehnen den Autohof derzeit mangels ökologischer Ausgleichsmöglichkeiten ab und können sich einen Auenwald an dieser, aber auch an anderen Stellen entlang des Baches bis nach Günnigfeld gut vorstellen. Die vorgebrachten Ängste der Bürgerinitiative vor Prostitution und Lärm wollen sich die Wattenscheider GRÜNEN hingegen nicht zu Eigen Machen. Hier seien gute Konzepte von Seiten des Investors vorgelegt worden.

Verwandte Artikel